|
Katzen und andere Haustiere
Hierbei ist zu bedenken:
Katzen und Terrarientiere: Für Ihre Katze sicher kein Problem, eher – je nach im Terrarium gehaltener Spezies – interessant zu beobachten. Sicherzustellen ist aber, dass Ihre Katze das Terrarium nicht öffnen kann (Glasschiebetüren sind kein Hindernis, hier Modell mit Schloss kaufen!). Achtung: auch Metall-Gitter zur Belüftung des Terrariums können einerseits durch Ihre Katze entfernt werden, andererseits – bei sehr großen Terrarien – kann Ihr Tier mit den Krallen im Gitter hängen bleiben und sich verletzen. Kontakt zwischen Katze und Terrarientier sollte man – auch wenn Sie dabei ist – nicht zulassen, da Katzen z.B. Schildkröten und kleinen Reptilien mit den Krallen schwere Verletzungen zufügen können.
Katzen und Aquarium: Aquarien werden von den meisten Katzen sehr geliebt, sie sind für sie sozusagen „Fischfernsehen“. Die Fische beeinflusst es sicher nicht, wenn Ihre Katze außen davorsitzt und hereinschaut. Aber bitte bedenken Sie: so attraktiv Aquarien ohne Abdeckung mit interessanten an der Oberfläche schwimmenden Pflanzen auch sind, Ihre Katze kann hineinstürzen und dort großen Schaden anrichten oder - bei großen Becken - ertrinken.
Katzen und Vögel: Für Ihre Katzen sicher sehr interessant zu beobachten, für die Vögel – je nach Art – Stress pur, da Katzen für die meisten Vogelarten Gefahr bedeuten. Lösung könnte sein: Vogelkäfig auf einen entsprechenden Ständer stellen (Achtung: Katzen können sehr erfinderisch sein), Der Ständer sollte auf jeden Fall sehr stabil sein. Bei Papageien kann auch die Gefahr bestehen, dass der Papagei mit seinem Schnabel die Katze verletzt, wenn sie am Käfig „herumbastelt“. Auf jeden Fall sollten alle Türen des Käfigs mit Schlössern gesichert sein (Türen, die man nicht benutzt, kann man auch mit Kabelbindern sichern). Zusammentreffen zwischen kleineren Vögeln und der Katze sollte man nicht zulassen (kann für den Vogel böse Folgen haben), Zusammentreffen mit Papageien kann für beide schlimm enden. Aber: Ausnahmen können die Regel bestätigen, es gibt Katzen, die sich mit z.B. mit Nymphensittichen gut verstehen.
Katzen und Kleintiere: Für alle Käfig-Kleintiere (Mäuse, Hamster, Gerbile etc.) besteht die Gefahr, dass Katzen die Tiere schwer verletzen, wenn einerseits die Kleintiere an den Gittern klettern oder auch wenn die Katzen versuchen, durch die Gitter an die Tiere zu gelangen. Alternative kann hier sein, die Kleintiere in Terrarien zu halten, hier muss aber unbedingt einerseits für gute Belüftung, andererseits für genügend Klettermöglichkeiten im Terrarium gesorgt werden. Zusammentreffen mit Katzen ist unbedingt zu verhindern, der Grund liegt sozusagen “auf der Hand”.
Für Kaninchen und Meerschweinchen sind gleiche Überlegungen wichtig. Die Haltung in Terrarien kommt aber sicher nicht in Frage, da Kaninchen und Meeris unbedingt Freilauf oder ein Gehege mit der Grundfläche von mehreren Quadratmetern benötigen. Eigentlich sind Kaninchen und Meeris als Beutetiere zu groß für Katzen.....aber sicher sein kann man sich nie.
Für Kleintiere und Vögel gilt: auch die satteste Katze kann gefährlich werden, da der Jagdtrieb bei der Katze nicht durch Hunger sondern durch das flüchtende Beutetier angeregt wird.
Katze und Hund: Katzen, die schon schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, werden sich sicher eher schwer tun. Das gleiche gilt für Hunde, die schon einmal schlechte Erfahrungen mit Katzen gemacht haben. Bei besonnener Auswahl der Tiere und ruhiger Zusammenführung kann es aber gut klappen. Es gibt sehr viele Haushalte, in denen Katzen und Hunde sich gut verstehen! Die meisten Besitzer berichten, dass die Tiere sehr wohl „ihren häuslichen Partner“ von den Tieren draußen unterscheiden. Es kann also gut sein, dass der Hund, der zuhause seine Katze liebt, draußen Katzen jagt. Bei uns funktionierts:
|